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    »LIEBE FINDET UNS ...

    ... SOLANGE UNSERE REISE
    MEHR IST ALS DIE
    ORTE AUF DER KARTE.«
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    »LIEBE FINDET UNS ...

    ... SOLANGE WIR UNS
    AM BAHNSTEIG
    KÜSSEN.«
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    »LIEBE FINDET UNS ...

    ... SOLANGE WIR EINEN
    BAUM PFLANZEN
    IN PARIS.«

Liebe findet uns
Erscheinungstermin: 14.7.2017

Es ist der eine letzte Sommer nach der Uni, bevor das echte Leben beginnt. Heather reist mit ihren zwei besten Freundinnen durch Europa. Sie liest Hemingway, lässt sich durch die Gassen der Altstädte treiben. Dass sie Jack begegnet, hätte sie nicht erwartet. Und schon gar nicht, dass sie sich unsterblich in ihn verliebt. Er folgt Stationen aus dem alten Reisetagebuch seines Großvaters. Es ist sein Ein und Alles, und Jack beginnt die Schätze daraus mit Heather zu teilen. Die beiden besuchen die unglaublichsten Orte und verbringen die schönste Zeit ihres Lebens. Bis Jack völlig unerwartet verschwindet. Heather ist verzweifelt, wütend. Was ist sein Geheimnis? Sie weiß: Sie muss ihn wiederfinden.

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Liebe sucht, Liebe träumt, Liebe findet uns - das Hörbuch zum Träumen!

Aus dem Englischen von Andrea Fischer
Gekürzte Lesung mit Christiane Marx

2 CDs, 501 Minuten Laufzeit
ISBN 978-3-95713-091-4
Erscheint am 14.07.2017

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Leseprobe

J. P. Monninger
Liebesroman
Aus dem Amerikanischen von Andrea Fischer
ISBN 9783548289557
Auch als E-Book erhältlich.

exklusive JOLIE Leseprobe

1.

Es ist so: Das alles wäre nicht passiert, wenn es im Zug nach Amsterdam nicht so voll gewesen wäre. Er war absolut überfüllt, alle rangen um einen Platz, genervt, dass es so eng war und immer mehr Leute zustiegen. Sobald ich einen Sitz ergattert hatte, senkte ich den Kopf und versuchte, nicht mehr hochzusehen. Ich las Fiesta, ein Klischee, klar: Mädchen mit druckfrischem Collegeabschluss liest auf ihrer ersten Europareise Hemingway. Aber das war mir egal. Ich hatte Constance und Amy schon gezwungen, mit mir im Les Deux Magots Kaffee und Cognac zu trinken, war durch die Rive Gauche in Paris geschlendert und hatte mich zu den Tauben in den Jardin du Luxembourg gesetzt.

Ich hatte Paris nicht verlassen wollen. Ich wollte die breiten Boulevards nicht missen, die Männer, die in den Tuilerien Boule spielten, die Cafès, in denen man den starken Kaffee hinunterkippte, das fröhliche Hupen der Motorroller, die Kunstwerke, Museen und sättigenden Crêpes. Ich wollte die Morgenstunden nicht hinter mir lassen, wenn die Kellner das Kopfsteinpflaster fegten und den Außenbereich ihrer Cafès mit silbernem Wasser aus schwarzen Schläuchen abspülten. Auch nicht die Abende, wenn es nach Rauch oder Kastanien roch, wenn alte Männer auf dreibeinigen Hockern ihre madenbestückten Köder an langen Angeln in die Seine warfen. Ich wollte nicht auf die Buchhändler entlang dem Fluss und ihre muffigen Stände mit den vergilbten Büchern verzichten. Genauso wenig auf die Landschaftsmaler, die ihre Ölfarben auf Leinwänden verteilten und festzuhalten versuchten, was nicht festgehalten, sondern nur angedeutet werden konnte, eine Ahnung dessen, was diese Stadt ausmachte. Ich wollte die englische Buchhandlung Shakespeare & Co. nicht missen, das mächtige Echo von Hemingway und Fitzgerald, die Geschichten vom nächtlichen Bad in öffentlichen Brunnen oder vom kurzsichtigen Joyce, der sich wie eine lesehungrige Maus durch seine Prosa nagt. Auch die Wasserspeier wollte ich nicht zurücklassen, die mit wachsamen Steinaugen furchteinflößend von den Kathedralen starrten, von Notre-Dame und hundert anderen Kirchen, und deren weiße Gesichter manchmal geheimnisvolle schwarze Spuren trugen, als könnten Steine Tränen speichern und über Jahrhunderte hinweg abgeben.

Es heißt, Paris kann man nicht verlassen; die Stadt verlässt dich, wann sie es will.
Ich habe versucht, Paris mitzunehmen. Ich hatte Paris, ein Fest fürs Leben, In einem anderen Land und Tod am Nachmittag gelesen. All diese Bücher waren auf meinem iPad, meiner tragbaren Mini-Bibliothek. So war ich zwar mit Constance und Amy unterwegs, aber Hemingway reiste immer mit. Und so las ich. Es war spät. Ich war in Europa, schon seit zweieinhalb Wochen. Im Zug nach Amsterdam. Constance war neben mir eingeschlafen – über einem Buch mit Heiligenlegenden, auf ihrer eigenen spirituellen Reise. Constance wollte jede Statue, jedes Bildnis eines Heiligen sehen und so viel darüber erfahren, wie es zu wissen gab. Hagiographie war ihr spezielles Interesse und das Thema ihrer Abschlussarbeit. Amy drehte sich nach hinten um und quatschte einen jungen Polen namens Victor an. Er roch nach Sardinen und trug eine Armyjacke, trotzdem stieß sie mich jedes Mal unauffällig mit dem Ellenbogen an, wenn er etwas sagte, das sie niedlich fand.

Ihre Stimme verfiel in einen neckenden Singsang, wie immer, wenn sie das Lasso nach einem Typen auswarf, den sie sich vorknöpfen wollte. Victor sah gut aus, war charmant und hatte eine Stimme, die ein bisschen nach Dracula klang. Ich merkte, dass Amy sich Hoffnungen machte. So war die Lage, als Jack auftauchte.

»Könntest du mal halten?«, fragte er.
Ich reagierte nicht. Mir war nicht klar, dass er mit mir sprach. »Entschuldigung?«
Er drückte seinen Rucksack gegen meine Schulter.
Ich schaute hoch und sah Jack zum ersten Mal. Unsere Blicke trafen sich und ließen einander nicht mehr los.
»Was?«, fragte ich zurück. Eigentlich hätte sich längst einer von uns abwenden müssen.
Er sah sehr gut aus. Ehrlich gesagt: umwerfend.
Er war groß, ungefähr eins neunzig, und athletisch gebaut. Zu einem olivgrünen Fleecepulli trug er eine Jeans. Bei ihm war diese Kombination das coolste Outfit, das je ein Mensch getragen hatte. Seine Nase war wohl mal gebrochen gewesen und etwas schief verheilt. Er hatte gleichmäßige Zähne und ein Lächeln, das von den Grübchen in seinen Wangen angekündigt wurde, bevor es sich richtig breitmachte. Jack hatte dunkle Locken, aber nicht afromäßig, sondern wie im Club der toten Dichter. Auch seine Hände fielen mir auf: groß und kräfig, als hätte er keine Probleme mit körperlicher Arbeit. Ein bisschen, nur ein ganz kleines bisschen – weil sich das selbst in meinen Ohren albern anhörte –, erinnerte er mich an Hugh Jackman als Wolverine. Der Typ sah nonchalant aus, ein seltenes Wort, das dennoch zutraf. Ein Mann, der gerne zwinkerte, um zu zeigen, dass er den Witz verstanden hatte, dass er eingeweiht war, alles aber nicht so ernst nahm und das auch von dir erwartete. Was für ein Witz das war oder was er für dein Leben bedeutete, war nicht ganz klar, dennoch zogen sich meine Mundwinkel zur Andeutung eines Lächelns hoch. Ich ärgerte mich darüber, dass er mich dazu brachte, auch wenn es nur ein Reflex gewesen war, und wollte den Blick wieder senken, doch das ließen seine Augen nicht zu. Der Typ belauerte mich mit einem angedeuteten Grinsen, und ich war gespannt, was er als Nächstes sagen würde.

»Könntest du den mal kurz halten, damit ich da hochsteigen kann?«, fragte er und hob den Rucksack in die Höhe, den Blick unverwandt auf mich gerichtet.
»Wo hoch?«
»Da. Auf die Gepäckablage. Zeig ich dir gleich.« Er hievte mir seinen Rucksack auf den Schoß.
Und ich dachte: Den kannst du doch in den Gang stellen, Wolverine. Dennoch verfolgte ich, wie er seinen Schlafsack in der freien Gepäckablage gegenüber von mir ausbreitete, und musste dabei ungewollt seine Geschicklichkeit bewundern. Auch sein Hinterteil und sein muskulöser Rücken entgingen mir nicht, und als er nach seinem Rucksack griff, senkte ich ertappt den Blick.
»Danke«, sagte er. »Kein Problem.« »Jack«, sagte er. »Heather.«
Er lächelte. Dann stemmte er den Rucksack als Kopfkissen auf die Ablage und kletterte hoch. Zuerst schien er zu groß zu sein, doch er quetschte sich hinein und holte einen Gurt heraus, den er um die Streben spannte, damit er nicht hinausfiel, wenn sich der Zug in die Kurve legte. Er sah mich an. Wieder hielten sich unsere Blicke fest.
»Ich mach mal die Augen zu«, flüsterte er. »Schlaf gut«, sagte ich.

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© 2017 by J. P. Monninger
© der deutschsprachigen Ausgabe Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin 2017


#Liebefindetuns




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Frage:
Wo beobachtet Heather Jack das erste Mal ausgiebig?

Ihre Antwort auf die Gewinnspielfrage*

a.) Beim Schlafen in der Gepäckablage
b.) Auf dem Bahnsteig in Paris
c.) In der Bibliothek



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